Vor langer Zeit…

Vor langer Zeit – genauer gesagt vor 3 Jahren – bloggte ich unter anderem Pseudonym schon mal eine Zeit lang. Ein Überbleibsel dieser Zeit, welches noch immer Netz weilt, ist mein damaliger Photoblog, auf welchem ich auch meine beiden Stop-Motion-Kurzfilme mit Knetfiguren präsentierte.


Die beiden Würmer aus meinem ersten Film sind jetzt ein Paar, als dann der gelbe Wurm alleine in den Urlaub fährt, da der orangene Wurm eifersüchtig ist reist er ihm nach…

 

 

Nein, ich bin nur müde

„Versuchst du mich zu ignorieren?“ hatte sie ihn mit leicht vorwurfsvollem Ton gefragt, als er wortlos und den Blick zu Boden gerichtet an ihr vor bei gegangen war. „Nein, ich bin nur müde .“ war seine Antwort, diese brachte er zwar überzeugend heraus – doch sie war nichts als eine Lüge.
Denn natürlich hatte er sie nicht unabsichtlich ignoriert: Er gehörte zu einem Personenstamm, die mit ihren Wachen Augen Ohren jede ihnen Bekannte Person in ihrem Umfeld wahrnehmen – egal wie müde sie sind. Er konnte gar nicht anders. Und doch ignorierte er sie: Sie beide hatten sich mit der Zeit auseinander gelebt, es war schon ein paar Monate her als sie sich das letzte mal verabredet hatten. Als sie ihn zum letzten mal gefragt hatte: „Bist du nun sauer auf mich?“ und er mit einem sachten „Nein.“ antwortete. Sie hatten kaum mehr etwas mit einander zu tun und beide wollten Abstand voneinander, so fühlte es sich zumindest für ihn an. Und um nicht mit ihr reden zu müssen, ignorierte er sie einfach – er traf sie nicht oft und wollte einfach, das sie aus seinen Gedanken verschwindet. Sein Verhalten, war leicht kindisch, das wusste er. Aber es sah für ihn zu diesem Zeitpunkt als die vernünftigste Handlungsweise aus. Auch sie hatte ihn ignoriert oder besser gesagt einfach nicht beachtet und sich nicht für seine Belange interessiert, seit Monaten nicht einmal eine „Wie geht’s?“ Nachricht bei ihm hinterlassen. Das stieß bei ihm leicht auf und festigte seine Distanz zu ihr. Dass er, der selbe keine solche Nachricht geschrieben hatte, sich damit in einem Widerspruch befand war ihm zwar theoretisch klar, praktisch und emotional aber egal.
Und so trennten sich dann ihre Wege so schnell wie sie sich trafen und er musste nur leicht schmunzeln, als er darüber nachdachte, dass sie seine Lüge ihm wohl abgekauft hatte.

Ein sachtes „Nein“…

„Nein.“ sagte er ganz sachte, während er noch leise lachte und die Treppen hinunter stieg. Er fuhr nun schon zum zweiten mal mit der U-Bahn. Auch jetzt nach seinem Gespräch, warum? Das wusste er nicht. Die U-Bahn hatte knapp zwei Jahrzehnte zur Fertigstellung gebraucht, und nun war sie da, seit einem Monat. Niemand hatte geglaubt sie würde noch fertig gestellt. Eigentlich verwendete er sie sonst nie – sie verband nur die noch nicht umgesiedelten Teile der Universität mit dem Einkaufszentrum am anderen Ende der Innenstadt. Vom Rest der früheren Einkaufspassage war nichts übriggeblieben, denn beim Bau der U-Bahn lief nicht alles glatt, wenn man das so euphimistisch sagen darf. Aber darum ging es eigentlich gar nicht, niemand redete mehr über die U-Bahn. Die meisten Einwohner seiner Stadt hatten sie damit abgefunden und meideten das Gebiet einfach. Und so war er denn auch alleine in der U-Bahn die ihn zurück zu den Resten der Universität brachte, von wo aus er nach Hause lief. Er hatte eines dieser komischen Gespräche geführt, die ihn verloren zurückließen. Das Gespräch ging wie so oft um privates, welche sein Gegenüber mit den Worten „Bist du nun sauer auf mich?“ zu enden pflegte. Worauf er immer, teils aus Gewohnheit, teils aus der Gewissheit um den rhetorischen Charakter der Frage, mit einem sanften „Nein.“ antwortete.

Samstag morgen Gedanke

Es war Samstag. Samstag morgen. Es regnete und stürmte die ganze Zeit. Draußen war nichts los – selbst die Katzen verkrochen sich und Menschen sah man draußen nur in Autos – freiwillig tat sich niemand dieses Wetter an. Und es war Juni. Ein verregneter Juni morgen irgendwo in Deutschland. In einem Deutschland in dem sich jeder gerade über das Wetter aufzuregen schien, in einem Deutschland das gerade den verregnetsten Mai seit Jahrzehnten überstanden hatte und der Juni kein Besserung versprach. „Im Sommer regen sich die Leute auf, weil es zu warm ist, im Winter weil es zu kalt ist,“ sagte einmal ein Unbekannter. Es stimmte. Als Wettergott muss es deprimierend sein – man kann es den Menschen einfach nicht recht machen. Der Regen wechselte langsam in ein Tröpfeln und die Termometer begann auf ungeahnte Höhen (10 Grad) zu steigen. Und ich saß nur im Haus und tippte diese Zeilen.

Katzen

abipage

Normalerweise schreibe ich Artikel über Informatikthemen in Englisch, doch das Projekt abipage richtet sich nur an deutschsprachige Nutzer, weswegen, ich ihn auf Deutsch schreibe.

Das abipage Projekt ist bislang mein größtes Projekt, es besteht aus rund 8000 Zeilen PHP Code, 1000 Zeilen Javascript, diversen Bibliotheken und viel Arbeit. Nun, da ich langsam anderen Dingen zu wende (mein Blog zeugt) davon, schließe ich dieses Projekt ab und lasse in diesem Artikel die Entwicklung etwas Revue passieren. Weiterlesen

Gesprächsnotizen

Für mich ist es kein Problem, fremde Leute aus ungekannten Gründen anzusprechen. Besonders wenn ich mich gerade in der Bahn befinde und nichts zu tun habe. So ergeben sich dann auch (manchmal) interessante Gespräche mit vielen verschiedenen Personen. In der hiermit gestarteten Reihe „Gesprächsnotizen“ schreibe ich in der Folge kurze Gedanken nieder, die ich aus den Gesprächen mit genommen habe.

POOL – Drafted schedule and other random notes

The following is a short and drafted schedule for the POOL project, it doesn’t contain any dates and should only give an idea, what I’m going to do next in the project and what I’ve already done.

Almost done

  • Create a draft of the syntax (I’ve to admit that I’m currently working on the class syntax and on the variable container syntax)

TODO

  • Publish the draft
  • Figure out the core libraries (like System, etc.)
  • Parser grammar, which produces the AST
  • Tree filters to optimize and annotate the AST (convert for example 2+3 to 5)
  • Tree based interpreter
    • Objects, scope, functions, etc.
    • Tree based interpretation
    • Optimization of the interpreter
  • More built in libraries
  • Language manual with lot’s of example code and a website as I think the project will (after creating a tree based interpreter) more than half a year old.
  • Byte code based interpreter aka Virtual Machine
    • Byte code compiler
    • Byte code interpreter aka VM

Random notes

Sie spielte sich durch ihr Leben

Zitat

Ziellos herrumirrend musizierte sie sich ihren Weg durchs Leben.
Spielte Dur und auch manchmal Moll Akkorde.
Sie spielte und spielte sich durch die Welt.
Sie spielte nur für sich.

– Sie spielte sich durch ihr Leben, Ich im letzten Jahr

Mein Kater bei Sonne

Galerie

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

Zwei Bilder meines Katers Anton, wie er sich entspannt bzw. in die Kamera stupst und sich über das schöne Wetter freut. In seinen Augen spiegele ich mit meiner Kamera wieder. Die Schnappschüsse sind heute Nachmittag auf dem Balkon entstanden.